Karimah Ashadu erhält das Edith Breckwoldt Stipendium 2018-2020

Wir gratulieren! Die Medienkünstlerin Karimah Ashadu erhält das Edith-Breckwoldt-Stipendium, das die Breckwoldt-Stiftung Hamburg, das Künstlerhaus FRISE und die Kulturbehörde Hamburg gemeinsam vergeben.

 

Dank des Engagements der Breckwoldt-Stiftung, des Künstlerhauses FRISE und der Kulturbehörde Hamburg profitiert erneut eine begabte Nachwuchskünstlerin von einer Förderung, die es ihr ermöglicht sich ganz auf das künstlerische Schaffen zu konzentrieren.

„Die Arbeiten von Karimah Ashadu sind verstörend und stellen unsere Wahrnehmung und die Sicht auf gesellschaftliche Stereotypen in Frage“, so die Kuratorin der Breckwoldt Stiftung, Dr. Barbara Aust-Wegemund. Der Jury gehörten neben der Breckwoldt- Stiftung, die Kulturbehörde Hamburg, verteten durch Charlotte Brinkmann, sowie die Vorstandsmitglieder der FRISE an.

 

Die Medienkünstlerin und Filmemacherin Karimah Ashadu setzt sich mit dem Verhältnis von globalen Entwicklungen und der menschlichen Identität auseinander. Ihr Werk zeigt, dass sie auf der Höhe der Zeit facettenreich und provokant Kommunikations- und Interpretationsbrücken zwischen den Kontinenten und Künsten schafft.

Die britisch-nigerianische Künstlerin Karimah Ashadu wurde 1985 in London geboren und studierte am renommierten Chelsea College of Art and Design, London. Ihre Ausstellungen umfassen u.a. das Faena Forum und Bazaar, Miami Beach und Buenos Aires, Zentrum für Schöne Künste (Bozar), Brüssel und De Ateliers, Amsterdam. Auftragswerk für das Centre d'Art Contemporain Genève und ihre Biennale der bewegten Bilder (2016), jetzt Teil der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Genf.

http://karimahashadu.com/work/

 

 

 

 

Ausschreibung Edith-Breckwoldt-Stipendium 2018-2020

 

Die Kulturbehörde Hamburg und das Künstlerhaus FRISE schreiben erneut in Kooperation mit der Breckwoldt-Stiftung das zweijährige Edith-Breckwoldt-Stipendium zur Förderung von Absolventinnen und Absolventen im Bereich Bildende Kunst aus.

 

  • Artist-in-Residence im Künstlerhaus FRISE Hamburg
  • Zeitraum: 1. Oktober 2018 – 30. September 2020
  • Bewerbungsfrist: 1. März 2018
  • Benachrichtigung der Bewerber: bis 31. März 2018
  • Mietfreies Wohnen im Wohnatelier Künstlerhaus FRISE
  • Materialkostenzuschuss (monatlich 275,- Euro)
  • Einmaliger Zuschussfür Abschlussausstellung/ Katalog (1000, -Euro)

 

Im Rahmen des Stipendiums stellt das Künstlerhaus FRISE vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2020 ein Wohnatelier mit Küche und Bad für eine Künstlerin oder einen Künstler mietfrei zur Verfügung.  Die Breckwoldt-Stiftung und die Kulturbehörde tragen die Mietkosten in Höhe von 510 Euro im Monat. Zudem erhält der Stipendiat einen monatlichen Materialkostenzuschuss in Höhe von 275 Euro sowie einen einmaligen Zuschuss für die Abschlussausstellung und den Katalog in Höhe von 1.000 Euro.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich bildende Künstlerinnen und Künstler aller Genres mit Wohnsitz in Hamburg oder der Metropolregion Hamburg http://www.metropolregion.hamburg.de/karte, die ihr Studium in den letzten fünf Jahren an einer künstlerischen Hochschule abgeschlossen haben. Im Andenken an die Namensgeberin des Stipendiums sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Autodidakten erwünscht.

Von der Stipendiatin/dem Stipendiaten wird erwartet, dass sie/er sich in die Selbstverwaltung des Hauses einbringt, am Ausstellungs- und Residenzprogramm aktiv mitarbeitet und während des Stipendiums dem Verein FRISE - Künstlerhaus Hamburg e.V. beitritt.

Das Künstlerhaus FRISE befindet sich seit 2003 im ehemaligen Friseurinstitut in der Arnoldstraße in Hamburg-Ottensen. Um die 40 Künstlerinnen und Künstler arbeiten in Einzel- und Gruppenateliers und sind nicht nur untereinander, sondern auch mit Gästen und Partnern weltweit im Rahmen des Residenzprogramms „FRISE AiR“ vernetzt. Weitere Informationen über das Haus unter www.frise.de.

Im Sinne des Kunstverständnisses der Stifterin und 2013 verstorbenen Künstlerin Edith Breckwoldt (www.edith-breckwoldt.de) fördert die Breckwoldt-Stiftung (http://www.breckwoldt-stiftung.de) Künstler und ihre Projekte, die sich jenseits von Trends des Kunstmarktes eine eigene künstlerische Sprache erarbeiten. Mit dem Ziel, das Andenken der Hamburger Bildhauerin zu bewahren und gleichzeitig junge Kunst in Hamburg zu fördern, wurde daher als Weiterentwicklung des Stipendiums „Studio F“ 2016 das Edith-Breckwoldt-Stipendium ins Leben gerufen.

Bewerbungsunterlagen

Einzureichen sind:

·         Erläuterung zur eigenen Arbeit in Form eines Textes (max. 1 Seite)

·         Motivationsschreiben & Information zu Ihrer aktuellen Wohn/Ateliersituation (max. 1 Seite)

·         Erläuterung zum geplanten Vorhaben während des Aufenthalts (max. 1 Seite)

·         Vita

·         Arbeitsproben: 1 PDF (max. 3 MB) und/oder Video-Arbeiten (max. 3) per Online-Link

Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich in elektronischer Form zugelassen und unter dem Betreff „Edith-Breckwoldt-Stipendium“ an das Künstlerhaus FRISE zu schicken: edith-breckwoldt-stipendium@frise.de

Bewerbungsschluss ist der 1. März 2018.

 

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Hamburg, September, 2016

Ina Arzensek erhält Edith-Breckwoldt-Stipendium 2016

 Foto: Ina Arzensek, privat

Foto: Ina Arzensek, privat

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Objektkünstlerin Ina Arzensek erhält das Edith-Breckwoldt-Stipendium, das die Breckwoldt-Stiftung Hamburg, das Künstlerhaus FRISE und die Kulturbehörde Hamburg erstmalig gemeinsam vergeben. Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda: „Dank des Engagements der Breckwoldt-Stiftung und des Künstlerhauses FRISE profitiert eine begabte Nachwuchskünstlerin von einer Förderung, die es ihr ermöglicht sich ganz auf das künstlerische Schaffen zu konzentrieren. Das Edith-Breckwoldt-Stipendium ist eine wertvolle Erweiterung des Förderangebotes für junge Künstlerinnen und Künstler in Hamburg.“

Einstimmiges Urteil der Jury

„Die Arbeiten von Ina Arzensek sind sehr reduziert und zurückhaltend“, so die Jury in ihrer Begründung, „und doch hat die Bewerbung sofort überzeugt und zu einem einstimmigen Urteil geführt. Die Künstlerin übersetzt ihre Passion für Vergänglichkeit und das Unkalkulierbare in ein vielschichtig sublimes, intensives Werk.“

Der Jury gehörten neben Dr. Barbara Aust-Wegemund, Kuratorin der Breckwoldt-Stiftung, und Nina Dreier von der Kulturbehörde, Christian Kintz, Ole Hagen, Carsten Benger und Michael Kress vom Künstlerhaus FRISE an.

Prinzip des Unfertigen
Das Prinzip des Unfertigen ist Ina Arzenseks künstlerisches Credo. Sie wurde 1982 in Gelsenkirchen geboren und studierte freie Kunst an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. 2012 schloss Arzensek das Studium bei Matt Mullican ab, ihre Arbeiten wurden unter anderem bereits im Bonnefantenmuseum Maastricht, im Kunsthaus Hamburg, in der Galerie Sassa Trülzsch Berlin und im Goldsmiths College London ausgestellt.

„Kunst ist keine Heiligkeit“, so Ina Arzenzek, „man kann ruhig herantreten und die Dinge berühren“. „Bitte Berühren“ war auch das Credo in den Ausstellungen der Skulpturen von Edith Breckwoldt (1937 - 2013). „Mit dem Edith-Breckwoldt-Stipendium fördern wir Künstler, die sich jenseits von Trends eine eigene künstlerische Sprache erarbeiten“, so der Gründer der Stiftung, Frank Breckwoldt.

Zum Gedenken an Edith Breckwoldt

Mit dem Ziel, das Andenken der Hamburger Bildhauerin Edith Breckwoldt zu bewahren und gleichzeitig junge Kunst in Hamburg zu fördern, wurde 2016 das Edith-Breckwoldt-Stipendium als Kooperationsprojekt zwischen der Breckwoldt-Stiftung und der Kulturbehörde ins Leben gerufen.

Das Künstlerhaus FRISE befindet sich seit 2003 in der Arnoldstraße in Hamburg-Ottensen. Um die 40 Künstlerinnen und Künstler arbeiten im Haus sowie vernetzt mit Gästen und Partnern und Partnerinnen weltweit.